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Blasius Trogmann

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Waffen

MAUSER K98 Gewehr


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Die Hauptbestandteile des Gewehrs sind : Lauf , Visiereinrichtung, Verschluss, Schaft, Handschutz, Beschlag.

1.) Der Lauf: Äußerlich gebräunte Stahlrohre mit Mündung und Laufmundstück, oder Patronenlager (dort wird die Patrone zur Zündung gebracht)

2.) Der Verschluss: verschließt den Lauf und bewirkt die Zuführung und Entzündung der Patrone das Ausziehen und Auswerfen der Patronenhülse nach dem Schuss. Teile: Hülse mit Schlosshalter Und Auswerfer, Schlossabzugseinrichtung und Kasten mit Mehrladeeinrichtung.Die Hülse nimmt das Schloss auf. In der Hülsenbrücke befindet sich oben die Führungsnute für die Führungsleiste der Kammer, links der Durchbruch für den Schlosshalter und den Auswerfer. Der Schlosshalter begrenzt mit dem Haltestollen die Rückwärtsbewegungen des Schlosses. Schlosshalter und Auswerfer sind durch die Schlosshaltschraube mit der Hülse beweglich verbunden und werden durch die Doppelfeder betätigt.

3.) Das Schloss: Teile Kammer, Schlagbolzen, Schlagbolzenfeder, Schlösschen mit Druckbolzenfeder, Sicherung, Schlagbolzenmutter, Auszieher mit Auszieherring.

4.) Schaft und Hautschutz: Der Schaft verbindet zusammen mit dem Beschlag und Handschutz sämtliche Gewehrteile zu einem Ganzen, ermöglicht die Handhabung des Gewehrs und schütz den Lauf. Schaft: Kolben, Kolbenhals, Handschutz. Der Kolben dient zum Einziehen des Gewehres in die Schulter. Der Handschutz liegt über dem hinteren Teil des Laufes.

Der Säbel


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Der nunmehr über den Südtiroler Schützenbund bezogene Säbeltyp (siehe Abbildung oben) ist der Offizierssäbel der österreichischen Infanterie, Modell 1861. Die Klinge ist leicht gekrümmt und auf beiden Seiten gekehlt. Sein Gefäß besteht aus dem mit Leder überzogenen Griffstück, der Griffkappe, dem Vernietknauf, dem Griffbügel, der Parierstange sowie dem Hinterarm der Parierstange mit zwei Schlitzen für den Faustriemen (Portepee). Die eiserne Scheide hat ein Ringband mit einer Trageöse sowie ein weiteres Ringband mit einem starren Tragering.

Die Ehrensalve


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Das Gewehr des Schützen ist sicher keine Kampfwaffe mehr. Es ist ein Paradegewehr, ähnlich dem Ehrendegen in den alten Armeen, oder ähnlich der Hellebarde bei der Schweizer Garde oder den uralten Sakramentsgarden. Das Gewehr des Schützen ist für uns Symbol von Freiheit und Gerechtigkeit, die das Konzil und verschiedene Aussagen der Päpste als das Fundament des Friedens definieren. Es ist Symbol des Eintretens für die Würde des Menschen und die Grundwerte menschlichen Seins, ihres Schutzes und ihrer Wahrung.

Das Präsentieren des Gewehrs und das Abschießen einer Ehrensalve ist die schützengemäße Form eines Ehrenerweises, eines Grußes auch an den Herrgott, dem wir begegnen in der Botschaft des Evangeliums, in der Eucharistie und im Erweis seiner Gnade, seines Segens. Das Abschießen der Ehrensalve ist ein altes Friedenssymbol. Es heißt: “Für dich ist niemals eine Kugel im Lauf. Ich komme zu dir und will dir als Freund begegnen!”

Wir Schützen bekennen uns als Christen, verankert in unseren Grundsätzen “Treue zu Gott und der Kirche”. Wir Schützen bekennen uns zur Landesverteidigung “Schutz von Heimat und Vaterland”, wenn wir auch klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir heute nicht mehr die Träger der Landesverteidigung sind. Und so stehen auch für uns Tiroler Schützen das Gewehr und die dazugehörigen Salve eben für Freiheit und Gerechtigkeit und – von alters her ““ als Zeichen des Friedens.

Als am 18. April 2002 die Bayerischen Gebirgsschützen im Vatikan für Kardinal Joseph Ratzinger – dem heutigen Papst – eine Salve abfeuerten, bezeichnete letzterer diesen ausdrücklich als Explosion der Freude, und nicht als kriegerischen Akt. Und er freute sich vor allem darüber.

Wenn wir als Schützen ein Fest feiern gilt es für uns als Selbstverständlichkeit, den Gottesdienst in den Mittelpunkt zu stellen. Wir Schützen gehören zu einer Pfarrgemeinde und bekennen uns auch dazu als Christen, wo wir auch vielfach den Beweis erbringen, dass wir auch bereit sind, dort mitzuarbeiten.

Schießen einer Ehrensalve

Das Abfeuern einer Ehrensalve (General-de-Charge) ist die größte Ehrbezeugung, die Schützen (und Militärs) zu vergeben haben. Deshalb steht sie nach alten Regeln nur dem Herrgott, der Majestät des Todes und den Regierenden zu, d.h:

  • bei Feldmessen und Prozessionen: nach dem Evangelium
  • bei Begräbnissen (in Absprache mit den Angehörigen und der Geistlichkeit) und Totenehrung: vor der Kranzniederlegung
  • bei der Begrüßung des Bundespräsidenten, Bundeskanzlers, Bundesministers oder eines ausländischen Staatsgastes, des Landeshauptmannes, des Landtagspräsidenten oder eines Landesrates, der ausdrücklich den Landeshauptmann vertritt.
  • als fester Bestandteil des Tiroler Zapfenstreiches, des Großen Österreichischen Zapfenstreiches und zu den entsprechenden Ausbildungszwecken.
  • Bei Geburtstagen, Hochzeiten, Jubiläen usw. ist eine Ehrensalve als ernste Ehrerbietung fehl am Platz. Zum Zeichen der Freude wird in Tirol geböllert.
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