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Blasius Trogmann

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Seelensonntag

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Gedenkfeier am Meraner Soldatenfriedhof an Gefallene beider Weltkriege mit Schwerpunkt Kriegsende vor 100 Jahren. Auf Einladung des Meraner Vereines "Österreichischer Soldatenfriedhof" wurde am Seelensonntag, den 4. November aller Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht.

Die Ehrenformation stellte die Schützenkompanie Meran unter Hauptmann Renato des Dorides. Beim Gottesdienst erinnerte Dekan i. R. Albert Schönthaler an die Millionen Opfer dieses Krieges und fand eindeutige Worte für den Frieden: "So etwas soll und darf nie wieder geschehen...!" "Krieg sei die schlimmste Form von Gewalt! Eine derartige Begebenheit komme nicht über Nacht, sondern werde vorbereitet" - betonte der ehemalige Stadtdekan. Am Ende seiner Predigt rief er die anwesenden Gläubigen dazu auf, "einander wohlgesinnt zu sein und in Liebe zu begegnen."

Nach der Messfeier ergriff Herbert Tschimben das Wort und erinnerte an die furchtbare Katastrophe vor hundert Jahren - den Ersten Weltkrieg: "Dieser Krieg hat nicht nur unermessliches Leid gebracht, sondern auch die Zerreißung Tirols bewirkt. Dieser bewegende historische Tatbestand ruft dazu auf, inne zu halten und den vielen Opfern zu gedenken. Der Soldatenfriedhof ist daher ein Ort der Besinnung und der Erinnerung, aber vor allem der Mahnung." "Die Kränze, die hier niedergelegt werden, sollen ein sichtbares Zeichen unserer würdigen Erinnerung sein....!" - so der Vereinsobmann.

Die Gedenkrede hielt der frühere Lananer Bürgermeister Christoph Gufler. Unter anderem sprach er den Nationalismus an, der seiner Meinung nach nichts mit Heimatliebe zu tun hätte. Im Gegenteil - dabei würden die grundlegenden Werte des Menschen "über Bord geworfen...!" Kritik übte er auch am Populismus, am Fanatismus, an der Intoleranz an Fremden und am Fremdenhass. "Es brauche einfach mehr Menschlichkeit und Solidarität...!" - bemerkte der Historiker am Ende seiner Ansprache.

Auch in diesem Jahr war die Schützenkompanie Untermais stark vertreten.

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